• Fotoshooting, FotografiePhotografie, HDR-Fotografie, Makrofotografie

Der ISO-Wert ist der Parameter, der die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors der Kamera steuert. Das kann man am besten mit den Filmen von Analogkameras vergleichen. Auch „damals“ gab es Filme mit unterschiedlicher Lichtempfindlichkeit.

Grundsätzlich kann man Folgendes sagen:

Je niedriger der ISO Wert, desto schärfer das Bild

  • Der Bildsensor nimmt nur wenig Licht auf; es kommt zu wenig „Bildrauschen“
  • Bild ist eher dunkel

Je höher der ISO Wert, desto eher tritt „Bildrauschen“ auf.

  • Der Bildsensor nimmt viel Licht auf
  • Bild wird eher heller

Natürlich gibt es auch Situationen, in denen man den ISO Wert höher einstellen muss, z.B. bei Innenaufnahmen, wenn die Verwendung eines Blitzes unangebracht und/oder verboten ist (Museum, Ausstellung, …). Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Einstellungen (bei „normaler“ Verschlusszeit; später mehr dazu) bis ISO 400 keine Probleme darstellen. Ein „kritisches Bildrauschen“, also ein Bildrauschen, das auf dem Foto deutlich bemerkbar ist, tritt erst bei höheren ISO Werten auf.

Bildrauschen

Von „Bildrauschen“ spricht man - vereinfacht gesagt - dann, wenn Bildpunkte dargestellt werden, wo keine hingehören. Das Bild ist als sehr „grobkörnig“ bzw. „verpixelt“. Durch dieses Bildrauschen wirkt das Bild insgesamt unscharf.

bildrauschen

Beispiel Bildrauschen: Extremes Bildrauschen bei ISO 6400 | f/4,5 | 1,3 Sek | ISO 6400 | 25 mm

Gastbeitrag von namenloser | Auf flickr besuchen