• 15.02.2026
  • Buchhaltung
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Kennt ihr das? Ein Kunde ruft an und bittet: „Könnt ihr meinen Beitrag bitte erst in zwei Wochen einziehen? Mein Konto ist gerade nicht gedeckt.“ Bisher war es schwierig, solche individuellen Wünsche im Massenexport zu berücksichtigen, ohne den gesamten Einzug aufzuhalten. Damit ist jetzt Schluss! Wir haben den Workflow für SEPA-Zahlungen flexibler gestaltet.

Was hat sich geändert?

Bisher basierte die Zahlungsfrist bei SEPA (auch bei Verlängerungen) auf einem festen „Zahlungsziel in Tagen“ (meist 14 Tage).
Beim Export wurden aber alle SEPA-Mandate "in einen Topf" geworfen.

Das neue Prinzip

  1. Sofortige Fälligkeit: Bei SEPA-Rechnungen wird das Zahlungsziel standardmäßig nicht mehr automatisch addiert. Verlängert sich ein Vertrag, ist die Rechnung technisch gesehen sofort fällig.

  2. Filter „fällig“: Beim Export der SEPA-XML könnt ihr ab sofort den Filter „fällig“ anwenden. Es werden dann nur noch die Beträge exportiert, deren Fälligkeitsdatum tatsächlich erreicht oder überschritten ist.

Euer neuer Workflow für Kundenwünsche

Wenn ein Kunde nun um einen späteren Einzug bittet, ist das in Sekunden gelöst:

  • Schritt 1: Geht in die OPOS-Liste, wo auch die SEPA-XML generiert wird.

opus buchhaltung sketch connect

  • Schritt 2: Passt das Zahlungsziel individuell an (z. B. auf 14 Tage in der Zukunft), indem ihr auf das Fälligkeitsdatum klickt.

faelligkeit sepa buchhaltung sketch connect

  • Schritt 3: Beim nächsten SEPA-Lauf wählt ihr den Filter „fällig“.

filter faellig buchhaltung sketch connect

Das Ergebnis

Alle regulären Beiträge werden sofort eingezogen, während die Rechnung eures Kunden sicher im System „wartet“, bis ihr neues Fälligkeitsdatum erreicht ist.

Tipp: Wenn ihr euch angewöhnt, beim Export immer nur die fälligen Posten zu wählen, gewinnt ihr maximale Flexibilität im Cashflow-Management, ohne manuell Listen abgleichen zu müssen.