Die Begriffe verwirren oft: Eine Homepage ist die Startseite, eine Website der gesamte Webauftritt, eine Webseite eine einzelne Seite davon. Eine Landingpage ist dagegen eine fokussierte Zusatzseite für genau ein Ziel, und ein Funnel führt Besucher über mehrere Touchpoints (nach dem AIDA-Modell) zu einer klaren Handlung. sketch.media erklärt die Unterschiede und baut auf Wunsch Landingpages und Funnels, die Leads und Verkäufe generieren.
- Homepage = Startseite, Website = gesamter Webauftritt, Webseite = eine einzelne Seite davon.
- Eine Landingpage ist eine fokussierte Zusatzseite, die genau ein Ziel verfolgt und den User schnell dorthin bringt.
- Ein Funnel führt Besucher über mehrere Touchpoints zu einer klaren Handlung (Call to Action).
- Landingpages senken die Absprungrate, generieren Leads und Sales und sparen durch Automatisierung Zeit.
- Jeder Funnel folgt dem AIDA-Modell: Awareness, Interest, Desire, Action.
Bei der Vielfalt der Begriffe, auf die man im Internet-Zeitalter stößt, kann einem schon mal schwindelig werden. Die Onlinewelt eröffnet ganz neue Möglichkeiten, Kundenkontakte (Leads) und Verkäufe (Sales) zu generieren. Um Onlinemarketing gezielt zu nutzen, musst du wissen, wie du deine Produkte, Angebote und Dienstleistungen geschickt verpackst und online präsentierst. Was Landingpages, Homepages, Funnels, Webseiten und Websites sind, wie sie sich voneinander unterscheiden und wie du sie für deine Zwecke einsetzt, nehmen wir hier unter die Lupe.
Landingpage, Homepage, Funnel, Webseite, Website – das Who is Who der Webwelt
Homepage
Eine Homepage ist die Start- bzw. Einstiegsseite, also die erste Seite eines Internetauftritts.
Wenn du eine Webadresse/URL aufrufst, landest du auf der Homepage, der zentralen Ausgangsseite. Von hier aus wirst du über Navigationselemente auf die einzelnen Unterseiten geleitet. Auch Stil und Design der gesamten Internetpräsenz werden in der Regel durch die Startseite definiert.
Die Homepage schafft nicht nur einen ersten Überblick, sie ist auch enorm wichtig für den ersten Eindruck und die Absprungrate. Binnen Sekunden entscheidet der User, ob er die Homepage verlässt oder auf den Unterseiten weiterstöbert. Der Begriff Homepage wird jedoch zunehmend synonym als Überbegriff für den gesamten Webauftritt (die Website) verwendet.

Website vs. Webseite

Die Website (Synonyme: Netz- oder Webauftritt, Webpräsenz, Webangebot) bezeichnet die Gesamtdarstellung der Internetpräsenz eines Anbieters, erreichbar unter einer individuellen Webadresse im World Wide Web.
Die Webseite (auch Internetseite, Webpage, Webdokument) ist – anders als oft irrtümlich verwendet – nicht das deutsche Pendant zur Website, sondern eine einzelne Internetseite. Eine Webseite kann also eine Unterseite oder die Startseite (Homepage) sein – Einzelseiten, die über Links miteinander verknüpft sind.
Website = die Gesamtheit aller Webseiten eines Internetauftritts.
Landingpage

Eine Landingpage kann zusätzlich zur eigentlichen Website angelegt werden. Auf ihr sind spezifische Inhalte oder Funktionen einfach und übersichtlich aufbereitet – der Besucher wird schnell an sein Ziel gebracht.
„Wir setzen zur Landung an" – der Vorteil einer Landingpage
Eine Landingpage ist im wahrsten Sinne eine Website mit einer „Landebahn". Während eine Website deine Dienstleistungen, Produkte und Fähigkeiten in ihrer ganzen Breite darstellt, macht eine Landingpage das Gegenteil: Sie konzentriert sich auf einen bestimmten Aspekt oder eine Funktion, die dem User kurz, knapp und zielgerichtet – quasi auf dem Serviertablett – präsentiert wird.
Landingpage – ein Beispiel
Du verkaufst Teppiche und betreibst einen Onlineshop. Neben fertigen Produkten können sich deine Kunden auch ihren Wunschteppich selbst zusammenstellen. Für diese spezifische Funktion verwendest du einen Produktkonfigurator, in dem der Kunde Länge, Breite, Dicke, Farbe, Beschaffenheit usw. festlegt.
Für den Produktkonfigurator legst du eine zusätzliche Landingpage an. Diese Landingpage erfüllt ausschließlich eine Funktion: einen individuell zusammengestellten Teppich kaufen.
Du erstellst einen externen Link und bewirbst die Dienstleistung, indem du z. B. eine Werbeanzeige auf Facebook oder Google schaltest, die den User auf die Landingpage führt. Auf deiner Website würdest du alle Teppicharten, Stoffe, die Firmengeschichte und deine Qualitätsmerkmale in ihrer ganzen Vielfalt aufbereiten – auf der Landingpage stellt der Kunde nur seinen Wunschteppich zusammen, und das war's.
Der große Vorteil: Ein User, der genau weiß, was er sucht, erreicht in kürzester Zeit sein Ziel und muss sich nicht erst durch deine Seite klicken. Seine Erwartungen werden erfüllt.
Mit einer Landingpage …
Funnel

Im Zusammenhang mit Landingpages hört man oft den Begriff „Funnel".
Ein Funnel – also Trichter – konzentriert die nötigen Informationen auf einen gewünschten Fokus und sendet eine klare (Werbe-)Botschaft an den Besucher. Mit einem Call to Action (Handlungsaufforderung) soll der potenzielle Kunde dazu veranlasst werden, eine bestimmte Aktion (z. B. eine Bestellung) auszuführen, nachdem er bestimmte Touchpoints durchlaufen hat. Der Mehrwert für den Nutzer: eine optimierte Lösung für ein konkretes Problem.

In unserem Beispiel ist der Call to Action:
„Stell deinen Wunschteppich zusammen und kauf ihn" – statt – „Klick dich durch unsere ganze Seite, auf die du vielleicht zufällig gestoßen bist, bis du auf gut Glück dein Ziel erreichst."
Landingpages und Funnels lassen sich für viele Zwecke einsetzen – z. B. Gewinnspiele, Umfragen oder Anmeldungen mit Terminvereinbarung.
Das AIDA-Modell hinter jedem Funnel
Ein Funnel basiert grundsätzlich auf dem sogenannten AIDA-Modell:
- Awareness – Aufmerksamkeit erzeugen (z. B. mit einer Werbeanzeige).
- Interest – Interesse wecken (z. B. Weiterleitung zu einer Landingpage mit dem gewünschten Produkt).
- Desire – Verlangen hervorrufen (z. B. durch weitere spezifische Informationen mit Mehrwert).
- Action – Handlungsaufforderung (z. B. Kontakt über ein Formular, Newsletter, Beratungsgespräch oder Bestellabschluss).
