Alle Beiträge

Warum Chrome deine Website als „Nicht sicher" markiert

10. September 2025 ca. 2 Min. Lesezeit Matthias Paslar Fachlich geprüft am 20. Juli 2026
Das Wichtigste in Kürze

Seit Google Chrome 62 (Oktober 2017) markiert der Browser jede unverschlüsselte Website mit Eingabefeldern als „Nicht sicher". Heute ist ein SSL-Zertifikat (HTTPS) für jede Seite Pflicht – schon eine einzige Suchfunktion löst die Warnung aus. sketch.media richtet SSL sauber ein, stellt deine Seite komplett auf HTTPS um und beseitigt die Warnung dauerhaft.

  • Ohne SSL-Zertifikat zeigt Chrome deine Seite als „Nicht sicher" an – sobald Besucher darauf Daten eingeben können.
  • Schon ein einfaches Suchfeld oder Kontaktformular genügt, um die Warnung auszulösen.
  • HTTPS ist heute Standard und bei personenbezogenen Daten laut § 13 Abs. 7 TMG sogar Pflicht.
  • Wir richten SSL ein, stellen die Technik um und prüfen auf gemischte Inhalte – Warnung weg, Vertrauen zurück.

„Nicht sicher" — steht diese Warnung erst einmal neben deiner Domain, kostet sie dich Vertrauen und Besucher. Seit Google Chrome unverschlüsselte Seiten offen abstraft, ist ein SSL-Zertifikat (HTTPS) kein Nice-to-have mehr, sondern Pflicht für jede Website. Wir erklären dir, warum – und machen deine Seite sicher.

Warum Chrome „Nicht sicher" anzeigt

Google treibt die Verschlüsselung des Webs seit Jahren voran. Den Anfang machte Chrome 62 im Oktober 2017: Seitdem markiert der Browser jede Seite ohne SSL-Zertifikat als „Nicht sicher", sobald darauf Daten eingegeben werden können. Heute gilt das flächendeckend – ohne HTTPS wird deine Website abgewertet und verliert das Vertrauen deiner Besucher.

Schon ein einziges Eingabefeld reicht. Sobald deine Seite irgendwo eine Eingabe erlaubt – und sei es nur eine kleine Suchfunktion im Header – und dabei unverschlüsselt läuft, bekommen deine Besucher die „Nicht sicher"-Warnung angezeigt.

Welche Eingaben die Warnung auslösen

Google formuliert es unmissverständlich: Jede Art von Daten, die Nutzer in eine Website eingeben, darf nicht für Dritte zugänglich sein. Das betrifft praktisch jede moderne Seite:

  • Suchfelder – ja, auch die unscheinbare Suche im Header zählt.
  • Kommentarfelder mit Name, Website, E-Mail und Kommentartext.
  • Kontaktformulare jeder Art.
  • Jedes Eingabefeld, in das ein Besucher etwas eintippen kann.

Die Lösung: ein SSL-Zertifikat (HTTPS)

Sobald auf deiner Website Daten abgefragt werden, gehört ein SSL-Zertifikat installiert. Es verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Server, sodass niemand mitlesen kann.

Was ein SSL-Zertifikat leistet

Im Zertifikat stecken geprüfte Identifizierungsinformationen. Bei der Ausstellung werden deine Daten verifiziert und ein nur für dich bestimmtes Zertifikat erzeugt. So tauschen Browser und Server ihre Daten verschlüsselt aus – Dritte haben keinen Zugriff. Deine Besucher sehen das Schloss-Symbol und wissen: Hier bin ich sicher.

Sicherheit schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist im Netz die härteste Währung – besonders, wenn es um sensible Daten geht.

In manchen Fällen ist Verschlüsselung sogar Pflicht

Wer über ein Kontaktformular personenbezogene Daten überträgt, ist als Diensteanbieter im Sinne des § 2 Nr. 1 Telemediengesetz (TMG) verpflichtet, ein anerkanntes Verschlüsselungsverfahren einzusetzen. Diese Pflicht ergibt sich direkt aus § 13 Abs. 7 TMG. Spätestens seit der DSGVO ist eine verschlüsselte Übertragung ohnehin Stand der Technik.


Wir machen deine Website sicher

Ob eigenes Hosting oder externer Provider – wir richten SSL sauber ein und leiten deine Seite vollständig über HTTPS. Auf Wunsch übernehmen wir das gleich zusammen mit sicherem Hosting aus Deutschland. So gehen wir vor:

  1. Zertifikat einrichten. Wir stellen das passende SSL-Zertifikat bereit oder lassen es beim externen Hoster freischalten.
  2. Technik umstellen. Alle Seiten werden anschließend konsequent über die sichere Verbindung ausgeliefert.
  3. Externe Elemente prüfen. iFrames, Web-Schriften, externe Skripte oder Werbung passen wir an, damit keine „gemischten Inhalte" die Verschlüsselung wieder aushebeln.
  4. Kontrolle. Ein Abschluss-Check bestätigt: grünes Schloss, keine Warnung mehr.
Du bist unsicher, ob deine Seite betroffen ist? Wir prüfen das für dich und sagen dir ehrlich, was zu tun ist – ohne Technik-Kauderwelsch.

Unverbindlich beraten lassen

Häufige Fragen

Was bedeutet die Chrome-Warnung „Nicht sicher"?
Sie erscheint, wenn deine Website ohne SSL-Zertifikat läuft und Besucher darauf Daten eingeben können. Chrome warnt dann, dass die Verbindung unverschlüsselt ist und Dritte mitlesen könnten.
Reicht es, wenn ich gar kein Kontaktformular habe?
Nein. Schon ein einfaches Suchfeld zählt als Eingabemöglichkeit und löst die Warnung aus. Sobald irgendein Eingabefeld existiert, brauchst du HTTPS.
Woher bekomme ich ein SSL-Zertifikat?
In der Regel direkt bei deinem Hosting-Provider. Wir stellen das passende Zertifikat bereit oder lassen es beim externen Hoster freischalten und übernehmen die komplette Einrichtung für dich.
Ist HTTPS gesetzlich vorgeschrieben?
Bei der Übertragung personenbezogener Daten über Kontaktformulare ja – § 13 Abs. 7 TMG verlangt ein anerkanntes Verschlüsselungsverfahren. Mit der DSGVO ist verschlüsselte Übertragung ohnehin Stand der Technik.
Quellen